
Heutzutage sind Erdgas und Elektrizität aus unserem Alltag sowie aus der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Sie sind somit essentiell für unsere Gesellschaft.
Erdgas ist ein brennbares Naturgas, das aus unterirdischen Lagerstätten, ebenso wie Erdöl, gefördert wird. Aufgrund der ähnlichen Entstehungsweisen tritt es häufig zusammen mit dem "schwarzem Gold" auf.
Je nach Förderregion unterscheidet man verschiedene Qualitätsstufen von Erdgas, die auf der unterschiedlichen chemischen Zusammensetzung beruhen. Dabei ist der Hauptbestandteil des Gases immer Methan. Häufig enthält Erdgas auch größere Anteile verschiedener Kohlenwasserstoffe (Alkanen) wie Ethan, Propan, Butan und Pentan. Weitere Bestandteile sind teilweise Schwefelwasserstoffe und Kohlenstoffdioxid.
Nach dem Methangehalt klassifiziert man zwei große Gruppen:
Folglich variiert mit dem Anteil des Methans der Prozentsatz der übrigen Gase im Erdgas, der sogenannten Inertgase. Diese reaktionsträgen Gase sind meist Stickstoff oder Kohlendioxid sowie Edelgase wie Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon oder Radon. Ist dem Erdgas Schwefelwasserstoff auf natürlichem Wege beigemischt, handelt es sich um sogenanntes „Sauergas“, das aufwendig gereinigt werden muss.
Eine große Herausforderung des 21. Jahrhunderts ist der stetige Anstieg des Energiebedarfes. Die Bedarfsdeckung in diesen Dimensionen verlangt nachhaltige Lösungen und damit verantwortungsbewusstes Handeln aller Beteiligten. Die hochwertige Qualität des russischen Erdgases ermöglicht seinen universellen Einsatz in allen Wirtschaftsbereichen. Der Einsatz von Energieträgern wie Erdgas geht mit vielen innovativen Entwicklungen und Technologien einher und reduziert die CO2-Emissionen.
Als umweltverträglicher Energieträger, welcher auch bei steigendem Bedarf in Deutschland und Europa den ökologischen Anforderungen unserer Zeit entspricht, wächst die Rolle des Erdgases auf dem Energiemarkt stetig.